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dtv - Simon Singh - Fermats letzter Satz
339 Seiten, 15€, ISBN: 3-423-33052-X

Der einzige Roman, den ich hier bei den Buch Empfehlungen habe. Es geht darin zwar prinzipiell um Mathematik, aber die Geschichte des letzten Satzes von Fermat ist so faszinierend und packend in die Entwicklungsgeschichte der Mathematik und in die Lebensgeschichten der Mathematiker, die an ihm gearbeitet haben, verwoben, dass ich 2 Tage hintereinander kaum geschlafen habe und statt dessen dieses Buch verschlungen habe. Absolut empfehlenswert!
Markt und Technik Verlag - Thomas Demmig - jetzt lerne ich LaTeX2e
348 Seiten, 30€, ISBN: 3-8272-6517-7

Inhaltlich geht dieses Buch nur auf ein Thema mehr ein, als "LaTeX kurz und gut" (selbst definierte Befehle), aber die Kapitel über Textboxen und Grafikerstellung sind doch besser - allerdings vermisse ich auch hier die mathematischen Mengensymbole... Insgesamt würde ich sagen, dass dieses Buch eher für Menschen geeignet ist, die wenig Erfahrung mit Computern haben, alles ist sehr Schritt-für-Schritt erklärt - sogar die Installation der Software und des Editors TeXnicCenter.
OReilly Verlag - Dalheimer - LaTeX kurz und gut
65 Seiten, 8€, ISBN: 3897212048

Dieses kleine Büchlein ist ein kompaktes Nachschlagewerk für das Schriftsatzsystem LaTeX. Es enthält alle gängigen Befehle und bietet sogar noch eine kurze Einführung, ist also nicht nur als Nachschlagewerk geeignet. Zwei Kritikpunkte habe ich allerdings: 1. Sollten die normalen mathematischen Mengensymbole (für natürliche, rationale, reelle und komplexe Zahlen) noch vorkommen 2. Die Erklärungen der Textboxen sind praktisch nicht zu gebrauchen. Alles in Allem aber ein sehr gutes Buch, dass ich nahezu immer auf meinem Schreibtisch liegen habe - wenn ich es nicht gerade im Rucksack mit in der Uni habe.

Ich will hier noch 2 Programme empfehlen, die einem beim erstellen von LaTeX Quellcodes helfen: TeXnicCenter für Windows und Kile für Linux.
Markt und Technik Verlag - Lorenz Burggraf - jetzt lerne ich OpenGL
404 Seiten, 30€, ISBN: 3-8272-6237-2
Dieses Buch hat mir absolut nicht gefallen. Es scheint überhaupt keine klare Zielgruppe zu haben - so wird z.B. Programmierung mit Visual C++ wie fär DAUs erklärt, andererseits werden mathematische Dinge (Vektoren, Matrizen, Vektorprodukte) sehr selbstverständlich benutzt... Ausserdem beschert das Buch nur bei DAUs ein paar schnelle "wow" Effekte, ohne echte Kompetenz in dem Bereich zu vermitteln. Was mich vor allem stört ist, dass das Buch OpenGL ausschließlich für MS Visual C++ erklärt (klicke hier, klicke da, gib dies und das ein, klicke da und dein Programm läuft - "wow") anstatt allgemein den ARB Standard oder eine freie Entwicklungsumgebung zu benutzen - auch die Beiliegende 30-Tage-Testversion von MS Visual C++ ist hier keine Abhilfe, denn nach 30 Tagen darf man entweder blechen oder auf eine IDE umsteigen, mit der man nicht mehr in der Lage ist, OpenGL Anwendungen zu schreiben.